Amöbe, Pantoffeltierchen, Unterschiede und Besonderheiten
Einzeller sind Lebewesen, die aus nur einer einzigen Zelle bestehen. Trotzdem erfüllen diese einen einzelnen Organellen alle Funktionen, die nötig sind zum Leben: Fortbewegung, Nahrungsaufnahme, Stoffwechsel, Fortpflanzung und Wahrnehmung der Umwelt.
Die meisten Einzeller sind so klein, dass man sie nur mit einem Mikroskop sehen kann. Sie leben vor allem in Wasser: in Seen, Flüssen, Bächen und auch im Meerwasser.
Die Amöbe ist eine einzellige Organismus ohne feste Form. Sie sieht unter dem Mikroskop wie ein farbloses „Flöckchen" aus und ändert ständig ihre Form.
Die Amöbe bewegt sich mit Hilfe von Pseudopodien (Scheinfüßchen) fort. Das sind vorübergehende Ausstülpungen des Cytoplasmas, die wie Finger aussehen. Die Amöbe schiebt diese aus und zieht sich nach.
Die Amöbe ist ein Raubprotozoon und ernährt sich räuberisch. Sie frißt andere Einzeller, Bakterien und sogar kleine Algen. Sie umhüllt ihre Beute mit ihren Scheinfüßchen und nimmt sie in ihr Cytoplasma auf.
Die Amöbe vermehrt sich durch Zweiteilung (binäre Fission). Der Zellkern teilt sich, dann spaltet sich die Zelle in zwei identische Tochterzellen auf. Unter günstigen Bedingungen kann die Vermehrung sehr schnell vonstatten gehen.
Das Pantoffeltierchen (Paramecium) ist auch ein Einzeller, aber mit einer festen, pantoffelförmigen Form. Es ist größer als die Amöbe und hat eine charakteristische längliche Gestalt.
Das Pantoffeltierchen bewegt sich mit Hilfe von Zilien fort. Das sind haarähnliche Auswüchse auf der Zelloberfläche, die schlagend arbeiten wie kleine Ruder. Das Pantoffeltierchen kann damit relativ schnell schwimmen.
Das Pantoffeltierchen ernährt sich heterotroph, mainly from bacteria and small algae. It has a mouth-like opening called an oral groove (Mundrinne), die Nahrung einströmt in eine Vakuole.
Das Pantoffeltierchen hat zwei Zellkerne: einen großen Makronucleus (Großkern) zur Kontrolle der Lebensfunktionen und einen kleinen Mikronucleus (Kleinkern) zur Fortpflanzung.
Das Pantoffeltierchen vermehrt sich durch Zweiteilung wie die Amöbe. Es kann aber auch Konjugation betreiben – zwei Pantoffeltierchen verbinden sich temporär und tauschen genetisches Material aus. Das ermöglicht genetische Vielfalt.
| Merkmal | Einzeller | Mehrzeller |
|---|---|---|
| Zellzahl | Eine einzige Zelle | Viele Zellen (Millionen bis Billionen) |
| Aufbau | Einfach | Komplex mit Organen und Geweben |
| Größe | Sehr klein (0,01–0,5 mm) | Meist größer (cm bis m) |
| Spezialisierung | Keine (eine Zelle macht alles) | Stark (verschiedene Zelltypen haben verschiedene Aufgaben) |
| Fortpflanzung | Meist ungeschlechtlich (Zweiteilung) | Meist geschlechtlich (mit Keimzellen) |
| Lebensraum | Hauptsächlich Wasser | Wasser, Land und Luft |
| Beispiele | Amöbe, Paramecium, Euglena, Bakterien | Pflanzen, Tiere, Pilze, Menschen |
Die Euglena ist besonderem Interesse, weil sie beide Charakteristiken verbindet: Sie hat wie Pflanzen Chloroplasten für die Fotosynthese. Aber sie hat auch ein Auge-ähnliches Organ (Augenfleck) und kann sich bewegen wie ein Tier. Die Euglena ist somit ein Übergangsform zwischen Pflanze und Tier!
Viele Einzeller sind neutral, manche aber auch schädlich oder nützlich: